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Problem Trinken und Wasser

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Information für Schnell-Leser

Wer genug und das Richtige trinkt, tut eine ganze Menge für seine Gesundheit. Oft übersehen: Die Trinkwasserverordnung greift nicht bei kritischen Wasserverunreinigungen.


Die meisten Menschen trinken zu wenig. Das ist ein grundlegendes Problem und die Ursache vieler Beschwerden.



Trinken ist wichtig für die Nierenfunktion und eine ausreichende Trinkmenge Voraussetzung für die Körperfunktionen. Z.B. hat ausreichendes Trinken Einfluß auf die Übersäuerung, auf die Verstoffwechselung von Nährstoffen und auf die Versorgung der Körperzellen.

Leider wird uns ausreichendes Trinken – 1,5 bis 2 Liter täglich – systematisch abtrainiert. Vor allem Kinder haben da in der Schule ihre Probleme – aber auch Frauen gehen oft nicht gerne auf fremde Toiletten und trinken deshalb lieber weniger.

Dazu kommt: Es wird kaum auf das Getränk geachtet. Dabei ist Getränk nicht gleich Getränk und es kommt ganz wesentlich darauf an, was getrunken wird.

  Ausreichend Trinken – aber richtig

Einfaches Wasser in der ausreichenden Menge, ohne Geschmackskonzentrate, ohne Zucker, vor allem ohne Kohlensäure ist eines der besten Mittel, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen.

Wie soll das Wasser aussehen, das getrunken wird?

Es sollte Kohlensäure-arm oder frei sein, da Kohlensäure eine unnötige Versäuerung des Körpers bewirkt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Mineraliengehalt. In der neueren Forschung geht man davon aus, dass die Mineralien im Wasser vom Körper nur rel. wenig aufgenommen werden, da sie in anorganischer Form vorliegen.

Ein mineralienarmes Wasser hat den Vorteil, dass es viele unerwünschte Abfallprodukte aufnehmen kann und sie aus dem Körper abtransportieren kann. Wasser spielt bei dieser Betrachtung also nur die Rolle eines "Taxis" – und wenn das schon voll ist, wenn es in den Körper kommt, kann eben kaum ein weiterer "Fahrgast" (Salz, Schlacken, Giftstoffe) "mitfahren".

Bei mineralienreicheren Wässern sollte man beachten: Ein Natrium-Chlorid-reiches Wasser ist weniger gut geeignet.Wenn Mineralien im Wasser sind, dann sollten sie in erster Linie von einem hohen Kalzium- und Magnesiumgehalt bzw. dem Hydrogenkarbonat herrühren, weil diese Stoffe im Körper gebraucht werden.

Leider ist das meiste Leitungswasser nicht optimal. Gerade Inhaltsstoffe, die nicht von der Trinkwasserverordnung berührt sind, nehmen immer mehr zu, z.B. Arzneimittelrückstände und Hormone (Pille und Co.)

Mehr Infos zu diesem hochinteressanten Thema finden Sie hier

Gut geeignet als Getränk ist auch Tee. Am besten nehmen Sie grünen Tee (oder Kräutertee), er wirkt basisch, hat über die Gerbstoffe heilende Wirkung und verringert die unerwünschten freien Radikale im Körper. Deshalb wird grünem Tee auch eine krebsverhindernde und Herzinfarkt-mindernde Wirkung nachgesagt.