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Gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung, Vitamine, Mineralstoffe

Problem oxidativer Stress

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Freie Radikale werden heute mit mehr als 50 Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht. Und trotzdem braucht der Körper sie - und genügend Antioxidantien.


Der Kampf mit den freien Radikalen
Bestimmte Vitamine und Spurenelemente haben neben ihren Stoffwechselfunktionen auch die Aufgabe, die Körperzellen vor dem Angriff "freier Radikale" zu schützen.

Diese Antioxidantien (z.B. Vitamin A, C, E, Selen) fangen die freien Radikale ab, die im Körper ansonsten die Zellen schädigen würden. Freie Radikale werden mit mehr als 50 verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht, die man mit einer entsprechenden "antioxidanzienbewussten Lebensweise" vermeiden könnte.



Die körpereigene Schutztruppe
Neben den antioxidativen Vitaminen, die zugeführt werden, produziert der Körper eigene antioxidative Enzyme, um den oxidativen Stress bewältigen zu können. Für die Produktion dieser Enzyme werden Spurenelemente wie Selen, Zink, Mangan, Kupfer und Eisen benötigt - Stoffe, die mit der normalen Ernährung oft nicht mehr ausreichend zugeführt werden können. Führt man dann diese Stoffe nicht durch effektive Nahrungsergänzungsprodukte zu, kann es sein, dass die freien Radikale nicht neutralisiert werden und es kann zu Zellschäden kommen.

Eine weitere wichtige Funktion der Antioxidantien besteht in der Unterstützung des Immunsystems. Wenn die Killer- und Fresszellen des Immunsystems eingedrungene Bakterien oder Viren bekämpfen, benutzen sie dabei freie Radikale, mit denen sie die Eindringlinge "beschiessen" und damit deren Zellwand zerstören. Damit die Killer- und Fresszellen nicht selbst Opfer ihrer eigenen freien Radikale werden, brauchen sie Antioxidantien, die in ihren Zellwänden eingelagert sind. In der Zellwand von Fresszellen sind z.B. 40 mal höhere Vitamin C-Mengen und sehr viel größere Vitamin E-Mengen eingelagert als in normalen Zellen.

Sind nicht ausreichend Antioxidantien vorhanden, fährt das Immunsystem seine Leistung herunter, um die Selbstzerstörung der Immunzellen bei der Abwehrreaktion zu verhindern.

  Wo überall entsteht oxidativer Stress durch freie Radikale?
  • überall in den Zellen, wo Energie produziert wird
  • überall, wo Sauerstoff transportiert wird
  • überall, wo Licht (UV-Strahlung) auftrifft (Gefahr beim Sonnenbaden)
  • bestimmte Stresshormone lassen die Produktion von freien Radikalen ansteigen
  • Im Immunsystem zur Abwehr eingedrungener Viren und Bakterien
  • bei Schadstoffbelastungen aus der Umwelt, im Haushalt, bei Medikamenteneinnahme, Drogen und Rauchen
  • bei Röntgenbestrahlung oder durch ionisierende Strahlung auf Langstreckenflügen
Da wir diese neuen Radikalquellen kaum ausschalten können und unseren Körper optimal für die Abwehrarbeit versorgen müssen, kommt es auf eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien an.

Was sind überhaupt freie Radikale?
Stoffwechselvorgänge sind chemische Reaktionen. Die Natur geht dabei zwei Wege: Im ersten Fall verbinden sich zwei Reaktionspartner aufgrund ihrer gegensätzlichen Ladung. Diese Reaktion verläuft moderat.

Im anderen Fall haben die Reaktionspartner gleiche Ladung. Diese Reaktionen verlaufen wesentlich heftiger, wie z.B bei Verbindungen zwischen Chlor-Atomen. Diese freien Radikale gehen mit allem, was sich ihnen nähert, eine chemische Reaktion ein. Die Wahllosigkeit kann schwerwiegende Folgen haben.

Beispiel: Nehmen wir an, ein Chlor-Radikal befindet sich in einer Körperzelle. Die Wahrscheinlichkeit ist dann sehr groß, dass es mit einer empfindlichen organischen Struktur wie z.B einem Protein eine Verbindung eingeht. Dieses Protein wird dadurch verändert und "denaturiert"; es ist nicht mehr verwertbar und schwimmt als "Sondermüll" in der Zelle herum. Gleichzeitig wird dieses Protein selbst zum Freien Radikal und attackiert andere organische Strukturen. Es entsteht eine Kettenreaktion mit fatalen Folgen.

Antioxidantien haben nun die Aufgabe, diese ständig stattfindenden Reaktionen zu kanalisieren oder zu stoppen. So "opfert" beispielsweise ein Vitamin sein Elektron an das Chlor, ohne dabei selbst zum Freien Radikal zu werden. Es hat das Chlor entschärft, ist dadurch jedoch selbst unbrauchbar geworden.