Nahrungsergänzung, Vitamine, Mineralien, Mineralstoffe, Abnehmen, Zunehmen, Sporternährung, Diät, gesunde Ernährung, Bemerkenswert
 



Newsletter "Gesund-Ernaehren.Info"



Home

E-Mail an uns

Über diese Seite



Onlinemagazin



Info-Datenbank

Zusatzinfos, Bücher, Links...

Lexikon

Andere Newsletter

Dr.Spitzbart´s Gesundheitspraxis



Testen Sie sich



Grundlagen der Gesundheit

Lebendiges Wasser



Sitemap/Übersicht

Links

Kontakt/Impressum


Druckansicht Druckansicht


Aktuelle Artikel

Abnehmen für Berufstätige
02.08.2011 - Normalgewicht erreichen und halten trotz Job [mehr]

[Weitere Artikel, Infos und Hintergründe]

Für die Inhalte der jeweiligen Artikel ist der Verfasser verantwortlich

Gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung, Vitamine, Mineralstoffe

 
 
Ernährung.
 
Vitamin E steht für eine Gruppe von (bis heute) acht fettlöslichen Vitaminen mit antioxidativer Wirkung, sie sind Bestandteil aller Membranen tierischer Zellen, werden jedoch nur von Pflanzen gebildet. Vier der acht bekannten Substanzen mit Vitamin-E-Aktivität werden Tocopherole genannt Weitere vier Formen von Vitamin-E werden Tocotrienole (T3) genannt.


Aufgabe/Funktion
Die für den Menschen bedeutendste in der Natur vorkommende Verbindung mit Vitamin-E-Aktivität ist α-Tocopherol. Das im Wesentlichen in Sojaprodukten vorkommende γ-Tocopherol zeigt nur geringe Aktivität. In humanen LDL, einem Lipoprotein, sind α-Tocopherol und in geringer Konzentration auch γ-Tocopherol vorhanden.

Eine seiner wichtigsten Funktion ist die eines lipidlöslichen Antioxidans, das in der Lage ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Membranlipiden, Lipoproteinen und Depotfett vor einer Zerstörung durch Oxidation (Lipidperoxidation) zu schützen. Tocopherol wirkt als Radikalfänger, in dem es selbst zu einem Radikal wird

Vitamin E hat bei manchen Tieren eine Funktion in der Steuerung der Keimdrüsen und wird daher auch als Antisterilitätsvitamin bezeichnet.

Der menschliche Körper kann es speichern, so dass eine einmalige Gabe für längere Zeit wirken kann. Vitamin E soll gleichermaßen vor Herzinfarkten, Krebs und Alzheimer schützen, den Alterungsprozess verlangsamen, die roten Blutkörperchen schützen, Muskeln und Nerven stärken, die Durchblutung verbessern und Gefäßablagerungen verhindern.

Beim Zubereiten von Speisen liegen die durchschnittlichen Zubereitungsverluste bei 10%. Beim Wiedererhitzen von Bratfett wird das restliche Vitamin zerstört.


Tocopherol kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor: Getreiden, Nüssen, Samen und Pflanzenölen, insbesondere Keimölen und kaltgepressten Speiseölen guter Qualität. Olivenöl, Milch und Eier sind häufig genannte Vitamin-E-Hauptlieferanten für den Menschen, aber auch einige Gemüsesorten.

Synthetisches Tocopherol kann vom Körper nicht gut verarbeitet werden, die Wirkung ist daher gering.


Bedarf
Die empfohlene Tagesdosis bei gesunden Erwachsenen (nach DGE) ist: 12 mg (Frauen)/14 mg (Männer) pro Tag. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf.

Manche Vitamin-Forscher empfehlen auch weit höhere Mengen von 400 IU pro Tag und mehr.


Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)
Nachgewiesene Mangelerscheinungen treten meist im Zusammenhang mit Krankheiten auf, bei dem die gleichzeitige Aufnahme von Fetten gestört ist. Folgen einer Hypovitaminose sind:
- trockene, faltige Haut
- Konzentrationsstörungen
- Leistungsschwäche
- Müdigkeit
- Reizbarkeit
- schlecht heilende Wunden
- Begünstigung von Arteriosklerose


Therapie von Gelenkerkrankungen
Bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie der aktivierten Arthrose und verschiedenen Arthritis-Formen kommt es zu einer lokalen Mangelversorgung von Vitamin E im Gelenk. Neuere Studien zeigen, dass ausgeprägte Gelenkentzündungen die Vitamin-E-Spiegel im Gelenk deutlich vermindern. Dadurch, dass Vitamin E Entzündungsprozesse (vgl. Arachidonsäure-Stoffwechsel) reguliert und als Antioxidans wirkt, kann es den Teufelskreislauf aus entzündlich bedingten und durch freie Sauerstoffradikale hervorgerufenen Knorpelverfall aufhalten. Somit hilft hoch dosierte Vitamin-E-Zufuhr (500 - 1000 I.E. täglich), Gelenkerkrankungen positiv zu beeinflussen und sorgt für den Erhalt des Knorpels und der Gelenkfunktion.


Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)
Anders als die weiteren fettlöslichen Vitamine Vitamin A, Vitamin D und Vitamin K wird Vitamin E nicht im Fettgewebe des Körpers angereichert, sondern kann v.a. über Leber und Niere ausgeschieden werden. Daher sind Hypervitaminosen bei Vitamin E nicht bekannt.