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Gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung, Vitamine, Mineralstoffe

 
 
Ernährung.
 
ist ein fettlösliches, essentielles Vitamin.
In unserer Nahrung ausschließlich in tierischen Produkten enthalten. In Pflanzen ist es als Vorstufe Beta-Carotin enthalten, das dann im Organismus zu Vitamin A weiterverarbeitet wird. Beta-Carotin wird deshalb auch als Provitamin A bezeichnet. Da Beta-Carotin nur bei Bedarf in Retinol umgewandelt wird, und im Gegensatz zu diesem auch in größeren Mengen nicht toxisch wirkt, sollte es in Nahrungsergänzungsmitteln gegenüber dem Retinol selbst bevorzugt werden. Retinol findet sich in Milchprodukten, Eigelb und Lebertran.


Vitamin A ist wichtig für das Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhäuten sowie für den Sehvorgang, da es Baustein des Sehfarbstoffes ist. Vitamin A ist essentiell für die Haut, es beugt DNA-Schäden in Hautzellen vor, repariert sie und normalisiert die Hautfunktionen (wie z.B. gesunde Zellteilung der Keratinozyten (vgl. Epidermis)). Die Verwertung dieses Vitamins im Körper kann durch fettarme Kost, Leberschäden und die Einnahme von Östrogenpräparaten gestört werden. Als gute Quellen für Vitamin A erweisen sich Fisch, Fischleberöle (Lebertran), Leber, Butter, Eigelb, Milch und Milchprodukte. In Gemüse, zum Beispiel Karotten, Spinat, Broccoli und Grünkohl ist das Beta-Carotin enthalten, ebenso in einigen orangen bis roten Früchten wie Orangen.


Bedarf
Der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin A beträgt 0,8 bis 1,0 mg. Längeres Kochen, Sauerstoff und Licht schadet Vitamin A. Deshalb sollte man Lebensmittel, die Vitamin A enthalten, immer ungeschält oder verpackt und dunkel – am besten im Kühlschrank – lagern. Die Kochverluste liegen zwischen 10 und 30 Prozent.


Hypovitaminose
Bei Mangel an Vitamin A kommt es zu erhöhter Infektionsanfälligkeit, Trockenheit der Haut, Haarausfall, Nachtblindheit, verringerter Sehschärfe, erhöhter Lichtempfindlichkeit sowie Wachstumsstörungen, z. B. Störungen des Knochenwachstums im Kindesalter.


Hypervitaminose
Eine Überversorgung mit Vitamin A kann zu Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, erhöhtem Hirndruck (Pseudotumor cerebri), Abnahme der Knochengewebsdichte (Osteoporose) und schmerzhaften Wucherungen der Knochenhaut führen.

Während einer Schwangerschaft (insbesondere der ersten sechs Monate) kann eine Überversorgung (Schwangere sollten nicht mehr als 3000 µg Vitamin A / Tag zu sich nehmen) fruchtschädigend wirken.