Als Untergewicht wird ein Körpergewicht von einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 18 bezeichnet.
Untergewicht ist auch in Deutschland nicht selten - weniger wegen Mangel an Lebensmitteln, sondern eher wegen Magersucht (Anorexia nervosa) und chronischen Krankheiten (z.B. entzündliche Darmerkrankungen).
Symptome und Beschwerden
Untergewicht ist durch einen Schwund des Fettgewebes und teilweise auch des Muskelgewebes gekennzeichnet. Die ständige Unterernährung schwächt den Körper und führt zu einem Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen, wie Vitamine und Mineralstoffe. Es können sich Hungerödeme bilden.
Besonders Kinder sind davon betroffen, denn die ständige Unterversorgung beeinträchtigt das Wachstum und die geistige Entwicklung.
Folgen und Komplikationen
Andauerndes Untergewicht schwächt den menschlichen Körper, führt zu Mangelerscheinungen und verlangsamt den Stoffwechsel. Im Extremfall kann die Auszehrung zum Tod führen. Bei Kindern ist das Wachstum verlangsamt.
Behandlung
Die Behandlung des Untergewichts besteht in einem langsamen und behutsamen Aufbau des Körpergewichts, bis das Normalgewicht (BMI von 20 bis 25) erreicht ist.