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Gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung, Vitamine, Mineralstoffe

 
 
Gesundheit und Krankheit.
 
Die Osteoporose ist ein übermäßiger Abbau der Knochensubstanz und -struktur und erhöhter Frakturanfälligkeit, der das ganze Skelett betrifft. Die Krankheit wird daher auch als Knochenschwund bezeichnet.


Mögliche Ursachen
- Mangel an Sexualhormonen (durch eine Störung des Gleichgewichts zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau kommt es zum Verlust an Knochenmasse); in diese Gruppe gehört auch die postmenopausale Osteoporose und ein Teil der Osteoporose beim Mann.
- bösartige Erkrankungen des Knochenmarks,
- Schilddrüsenüberfunktion, übermäßige Cortison-Produktion der Nebennierenrinde (Morbus Cushing)
- Störungen der Nebenschilddrüse
- Ernährungsfehler, also Mangel an Calcium und Vitamin D (Calcium gibt dem Knochen seine Festigkeit und Vitamin D regelt die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung)
- Untergewicht
- Bewegungsmangel, da die bei Bewegung auftretenden Maximalkräfte (insbesondere beim Springen, oder bei geeignetem Training mit Zusatzgewichten) die Knochenmasse und vor allem die Knochenfestigkeit vergrößert wird
- Tabakrauch
- übermäßiger Alkoholkonsum
- hochdosierter und regelmäßiger Gebrauch bestimmter Medikamente wie z. B. Cortison (zur Behandlung von Rheuma, Asthma oder Allergien) oder Heparin (zur Hemmung der Blutgerinnung)
- Alternativmediziner sehen auch in einer Übersäuerung des Körpers eine Ursache der Osteoporose
- Phosphor wird als „Calciumdieb“ angesehen, hier kommt Coca-Cola ins Gerede.


Man geht davon aus, dass in Deutschland etwa 30 % aller Frauen nach dem Klimakterium an primärer Osteoporose erkranken. Für Männer ist ab dem 70. Lebensjahr die Altersosteoporose ein ebenso häufiges Krankheitsbild. Typische Merkmale der Osteoporose sind eine Abnahme der Knochenmasse und Verschlechterung der Knochenarchitektur sowie als deren Folge eine Abnahme der Knochenstabilität. Dies führt zu einer erhöhten Gefahr von Knochenbrüchen. Knochenbrüche bei Osteoporose finden sich insbesondere an den Wirbelkörpern der Wirbelsäule, am Oberschenkelhals und am Handgelenk.


Behandlungsmöglichkeiten der Osteoporose:
- körperliche Aktivität schützt vor Knochenschwund, insbesondere exzentrisches (bremsendes) Krafttraining.
- ausreichendes Sonnenlicht (fördert die Vitamin-D-Produktion der Haut)
- vermehrte Calcium-Aufnahme (etwa 1 g/Tag)
- Einnahme (Supplementierung) mit Vitamin D
- verschiedene medikamentöse Behandlungen
- Einnahme von Basensalzmischungen (Übersäuerung des Körpers führt zu verstärktem Knochenschwund, da Calciumsalze als Puffersubstanzen Verwendung finden.)
- Magnetfeldtherapie: pulsierende elektromagnetische Felder sollen den Knochenaufbau stimulieren.
- Vibrationstraining - auch biomechanische Stimulation
siehe auch: Kalzium