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Gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung, Vitamine, Mineralstoffe

 
 
Gesundheit und Krankheit.
 
Arthritis ist eine Definition für entzündliche Gelenkerkrankungen.
Abzugrenzen ist dieser Begriff von den degenerativen Veränderungen, den Arthrosen, die im Englischen als „Osteoarthritis“ bezeichnet werden. Während es sich bei den Arthrosen um ein „kaltes“ Geschehen handelt, sind die Entzündungen grundsätzlich mit Überwärmung, Schwellung und Rötung verbunden.

Grob unterscheiden lassen sich zwei Ursachen. Es handelt sich um bakterielle, infektionsbedingte Arthritiden, die entweder durch Verletzungen, die den Gelenkinnenraum eröffnen und von außen Krankheitskeime in das Gelenk einbringen, entstehen, oder es werden auf dem Blutweg Keime in das Gelenk verschleppt. Eine weitere nicht zu vergessene Ursache findet man in der Autoimmunologie. Aus unbekannter Ursache greifen die Abwehrkörper des Menschen das Gelenk an und zerstören es. Man vermutet dispositionelle Hintergründe, sowie auch äußere Faktoren wie Stress, Mangelernährung und Alkoholkonsum.

Eine Arthritis stellt eine sehr schwere, ernstzunehmende Schädigung eines Gelenkes dar.


Nicht-infektionsbedingte Arthritiden
Sie werden zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises gezählt. Es handelt sich hierbei um Autoimmunprozesse, bei denen körpereigene Substanzen fälschlich als „fremd“ eingestuft und vom Abwehrsystem des Körpers angegriffen werden.

Die Folge ist zuerst eine Schwellung und Wucherung der Schleimhautschicht, die für die Ernährung des Gelenkknorpels und die Produktion der Synovialflüssigkeit zuständig ist. Diese wuchernde Schleimhaut überwächst allmählich, von den Rändern ausgehend, den Knorpel und zerstört ihn. Je nach Typ und Verlaufsform der Arthritis kann das bis zur kompletten Entblößung der knöchernen Gelenkoberfläche reichen, dann reibt Knochen auf Knochen. Dieser Abrieb bewirkt, dass die das Gelenk bildenden Knochen sich verkürzen. Das Gelenk wird sehr instabil, der Bandapparat verliert durch den starken Knochenabrieb seine Funktion.

Die rheumatische Arthritis kann schon in jungen Jahren auftreten. Es handelt sich dabei um eine Krankheit, die den ganzen Körper in Mitleidenschaft zieht. Sie ist chronisch und führt zu geschwollenen, entzündeten und steifen Gelenken.
Die Entzündung selbst ist eine Nebenreaktion des körpereigenen Immunsystems, der damit Infektionen bekämpft und Verletzungen heilt.
Bei Personen mit rheumatoider Arthritis hört dieser Entzündungsprozeß nicht mehr auf, selbst wenn die Infektion oder Verletzung längst nicht mehr besteht.

Die psoriatische Arthritis tritt in der Folge einer Psoriasis (Schuppenflechte) auf.

Die Gicht-Arthritis ist Folge einer Störung des Harnsäurestoffwechsels.

Nach der Verteilung über den Körper wird zwischen einer „Monarthritis“ (nur ein Gelenk ist erkrankt), einer „Oligoarthritis“ (wenige Gelenke sind erkrankt) und einer „Polyarthritis“ unterschieden.
siehe auch: Arthrose