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Gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung, Vitamine, Mineralstoffe

 
 
Gesundheit und Krankheit.
 
Eine Übersäuerung - Azidose - ist ein Zustand der Übersäuerung des menschlichen Körpers.

Liegt der pH-Wert im Blut unterhalb von 7,35 spricht man von einer Azidose.


Ursachen
- bei der respiratorischen Azidose eine zu geringe Abatmung von Kohlendioxid

- bei der metabolischen Azidose die Ansammlung von zuviel sauren Stoffwechselprodukten im Blut, wie z. B. bei einer entgleisten Zuckererkrankung oder einer chronischen Nierenerkrankung. Der pH-Wert sinkt ab, wenn die Pufferkapazität des Blutpuffers (siehe Säure-Basen-Haushalt) gegen Säuren erschöpft sind. Dies führt zu einem plötzlichen starken Absinken des pH-Wertes und eine akute Übersäuerung tritt auf. Dabei handelt es sich oft um eine akut lebensbedrohliche Erscheinung.

- Nicht krankhafte Azidosen treten (kurzzeitig) auf, wenn unter anaerober körperlicher (Maximalkraft-, Schnellkraft-) Belastung für kurze Zeit ein hohes Maß an Energie abgerufen wird. Hierbei wird Brennstoff (Glucose, Glykogen) zur Energiegewinnung (Glycolyse) unvollständig zu Laktat (Salz der Milchsäure) umgebaut.

- neben der oben erwähnten akuten Übersäurung gibt es (inzwischen auch von der Ernährungswissenschaft anerkannt) eine Übersäuerung des Körpers durch fehlerhafte Ernährung. Eine zivilisatorische, eiweißreiche Ernährung, wie sie in Industrieländern verbreitet ist, führt zu Gärungsprozessen im Dickdarm, die eine Übersäuerung hervorrufen. Die Stoffwechselprozesse des menschlichen Körpers laufen in den entsprechenden Körperbereichen am besten bei einem bestimmten pH-Milieu ab (zB. ist im Darm ein neutraler pH-Wert optimal). Bei einer Verschiebung des pH-Wertes ins Saure ist dieses Optimum nicht mehr gegeben, die Folge ist ein gestörter Stoffwechsel.

Zahlreiche Symptome werden in der Komplementärmedizin auf eine Übersäuerung zurückgeführt: Sodbrennen, chronische Magen-Darmstörungen (z. B. Candida albicans), Cellulite, Haarausfall, brüchige Haare, fahle Haut, Hautunreinheiten, Akne, Rheuma und Gicht, Neurodermitis, Allergien, Arterienverkalkung, Diabetes, Osteoporose, Schmerzen und Verspannungen, geschwächtes Immunsystem, leichte Ermüdbarkeit. In Teilen der Naturheilkunde wird zudem auch ein Zusammenhang zwischen der Übersäuerung und dem Herz- und Hirninfarkt und auch Krebs vermutet.

Entsäuernd wirken viele Mineralstoffe - sie werden als basisch wirkend bezeichnet. Meist kann man nach einer Entsäuerung besser schlafen, da der Körper nachts besser regeneriert.
siehe auch: Mineralstoffe